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Terraristik Artikel & Berichte

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Seit vielen Jahren ist die Terrarienbörse Mannheim eine feste Institution, auch weit über die Grenzen der Metropolregion Rhein-Neckar hinaus. 1995 fand die Veranstaltung das erste Mal im Bürgersaal des Mannheimer Stadtteils Vogelstang, der gerade mal 200qm groß war, statt. Der Platz reichte gerade für 50 Ausstellertische. Da die Börse von von Anfang an gut lief, wurde diese Location schnell zu klein und die nächste Station war die Rheingoldhalle in Neckarau. Dort konnte der mittlerweile alleinige Betreiber Ralf Heinrich diesen Erfolg fortführen, so dass 2003 das erste Mal die Multihalle im Herzogenriedpark genutzt wurde, die mit 3200qm und einer Tischfläche von bis zu 600m eigentlich nicht zu klein werden konnte.

Auf vielen Seiten wird erklärt, dass man bei den Wahrscheinlichkeitsberechnungen der verschiedenen Mutationen, das Punnetsche Quadrat zur Hilfe nehmen kann. Was aber oft (meistens) fehlt ist die genaue Erklärung wie man dieses Quadrat benutzt. Jemand der sich überhaupt nicht auskennt in Sachen Genetik, sieht auf den ersten Blick nur ein Quadrat, in das einfach planlos irgendwelche Buchstaben geschrieben werden und irgendwie kommt dann unten ein Ergebnis raus.

1995 habe ich mit meinen Mexikanischen Boas, die ich 1991 als Babies erhalten habe, das erste Mal nachgezüchtet. In diesem Wurf waren zwei Tiere die aussergewöhnlich gezeichnet waren. Das eine Tier war zwar normal gefärbt aber von vorne bis hinten durchgestreift und mit sehr schönen rundlichen Medallions auf der Seite gezeichnet (Stars & Stripes). Das Andere war von der Grundfarbe extrem dunkel gefärbt. Die Zeichnung dieses Tieres beschränkte sich auf weissen Ozellen die unregelmässig auf dem Rücken des Tieres verteilt waren (Leopard). Beide Tiere waren weiblich.

Ich erhalte immer noch häufig Anfragen betreffs der Genetik der Mandarin Bellies, deshalb möchte ich sie noch mal vorstellen: Mein Freund Stephane Rousselles aus Frankreich hat die (vorläufig) dominante Genetik der Mandarin Bellies zuerst durch einen erfolgreichen Zuchtversuch belegt. Er hat auch den Namen vergeben, der sich auf den massiv orangen Bauch der Tiere bezieht. Inzwischen habe ich auch schon mehrere Würfe gehabt. Bei Stephane und bei mir sind inzwischen bei der Verpaarung MB x MB extrem gefärbte / gezeichnete Tiere dabei gewesen und wir hoffen dass es sich um die Superform handelt. Von diesen Tieren sind bei mir die ersten dieses Jahr zuchtreif, bald können wir Neues herausfinden.

Der Königspython ist mit einer Größe von 90 cm bis 130 cm ein kleinerer Vertreter der Riesenschlangen. Die Endgröße übertrifft selten 1,40 m. Die Männchen sind in der Regel etwas kleiner als die Weibchen. Der Kopf setzt sich deutlich vom Hals ab. Anders als bei anderen Arten gibt es keine wesentlichen Unterschiede in der Zeichnung der Tiere. Die Zeichnung variiert jedoch je nach Verbreitungsgebiet.

Wichtig für eine erfolgreiche Zucht des Königspythons ist der Allgemeinzustand, der zu verpaarenden Tiere. Python regius ist überaus empfindlich und stressanfällig. Dies mag bei der normalen Haltung gar nicht groß auffallen, ist aber bei der Zucht entscheidend. Ein Tier das auch nur im Geringsten gestresst ist, in Form von Krankheit, Parasiten oder falscher Haltung, wird auch nicht paaren.

Erleben Sie faszinierende Einblicke in die Welt der Exoten. Bei einer Entdeckungstour durch Terrarienhalle, Nachthaus und einem Freigehege mit einheimischen Reptilien werden Sie staunen. Die große Artenvielfalt mit ca. 1000 Tieren hält jede Menge Fragen bereit: Hören Schlangen? Gibt es Chamäleons mit Karo-Muster? Haben auch Gottesanbeterinnen eine Religion?